Wissenswertes

Im Sport wird meist das Schwimmen nebensächlich behandelt. Viel lieber sind die meisten, so auch Kampf- und Ausdauersportler mit Joggen oder Fahrradfahren beschäftigt. Man vermag es kaum zu glauben, sogar für viele Triathleten ist es alles andere als eine Lieblingsdisziplin. Auch sie betrachten das Schwimmen eher als eine Last. Und dennoch ist es für die Gesundheit, die Ausdauer und auch die Kraft eine hervorragende Art und Weise, dies alles erheblich zu verbessern. Schwimmen solltest auch Du nicht unterschätzen. Gerade während des Prozesses der Abnahme ist Schwimmen eine gute Methode, um die leidigen Kilos los zu werden.

Warum gerade Schwimmen?

Beim Schwimmen verbrennt Dein Körper viele Kalorien, was gerade beim Abnehmen gut ist. Im Gegensatz zu vielen anderen sportlichen Aktivitäten trainierst Du hier sowohl Deine Arme, als auch Deine Beine. Der positive Effekt auf Deine einzelnen Muskelgruppen wird durch die erhöhte Verbrennung der Kalorienmenge hervorgerufen. Je mehr Muskelgruppen Du beim Sport beanspruchst, umso mehr Kalorien verbrauchst Du. Ein Läufer, der rund 90 kg wiegt, verbraucht beispielsweise beim Kraulschwimmen rund 500-650 Kalorien, wenn er dies über einen Zeitraum von rund 30 Minuten ausübt. Des Weiteren arbeitet Dein Körper während des Schwimmens stetig daran, die Körpertemperatur zu regulieren. Das Wasser, in dem Du schwimmst, hat ja in der Regel eine niedrigere Temperatur, als Dein Körper benötigt. Auch dieser Faktor führt dazu, dass Du weitere Kalorien verbrennst.

 

Aufbau Deiner Muskulatur 

Da Du beim Schwimmen ständig gegen den Widerstand des Wassers ankämpfst, werden die entsprechenden Muskelgruppen gut trainiert. Das kräftigt Dich und Dein Kalorienverbrauch erhöht sich durch die Zunahme Deiner Muskulatur.

 

Mannigfaltigkeit

Hast Du einmal die Leichtigkeit des Schwimmens erfahren, möchtest Du diesen Sport nicht mehr missen, denn das Schwimmen ist alles andere als langweilig. Wahlweise kannst Du Dein Schwimmtraining ganz nach Deinen Wünschen anpassen. Entweder trainierst Du langsam und ausdauernd, damit du Deinen aeroben Stoffwechsel ankurbelst. Oder Du schwimmst in unterschiedlichen Lagen, um diverse Muskelgruppen gezielt zu beanspruchen. Dies hat den Effekt, dass Du auch unterschiedlich viele Kalorien verbrennst.

Scheinbar weniger Kraftaufwand

Durch Deine Bewegungen im Wasser, macht es den Anschein, dass der Sport nicht so anstrengend ist. Doch das täuscht. Wasser wirkt zudem wie eine Massage auf Deine Muskulatur, da Du ständig das Wasser vertreiben musst. Das hängt auch damit zusammen, dass der Wasserwiderstand geringer ist, als der Luftwiderstand. Rund 14 Mal höher ist der Wasserwiderstand im Gegensatz zum Luftwiderstand. Demzufolge benötigst Du für die gleiche Strecke im Wasser mehr Energie, als wenn Du zu Fuß durch die frische Luft gehen würdest. Dadurch fühlt sich Dein Schwimmen wesentlich leichter an, als es jedoch in Wirklichkeit ist.

Schonend für Deine Gelenke

Schwimmen ist für Deine Gelenke die reinste Wohltat. Durch das Wasser fühlst Du Dich leicht und Deine Gelenke sind kaum einem kräftigen Druck ausgesetzt. Dies ist insbesondere bei stark übergewichtigen Menschen von großem Vorteil. Völlig anders gestaltet sich der Kraftaufwand auf Deine Gelenke beispielsweise beim Joggen. Ein nicht unerheblicher Kraftaufwand belastet Deine Kniegelenke, die auf längere Sicht gesehen, Schaden nehmen können. Ganz besonders dann, wenn dazu noch Übergewicht ins Spiel kommt. Während beim Schwimmen so gut wie keine Kraft auf Deine Kniegelenke ausgeübt wird, bleiben sie gesund und kräftig.

Das benötigst Du zum Schwimmen

Zum Schwimmen benötigst Du recht wenig, da im Regelfall schon eine Badehose oder ein Badeanzug völlig ausreichend ist. Wenn Du magst und je nachdem wo Du schwimmst, kannst Du noch eine Schwimmbrille oder -haube zu Hilfe nehmen. Sofern Du noch Motivation benötigen solltest, kannst Du Dir einen wasserdichten MP3 Player mitnehmen.

Hilfreiche Tipps für Anfänger

Starte zunächst mit einigen Trainingseinheiten zur Technik. Bevor Du dann richtig Gas gibst, fällt Dir das Schwimmen mit der richtigen Technik um einiges leichter.

Deine Schwimmstile solltest Du immer wieder wechseln. So trainierst Du erfolgreich die unterschiedlichsten Muskelgruppen und es kommt keine Langeweile auf.

Stecke Deine Ziele für Deinen nächsten Schwimmerfolg immer ein wenig höher. So erhöhst Du dauerhaft Deine Intensität.

Möglicherweise hast Du in Deinem Bekannten- oder Freundeskreis, der Dich bei Deinem Training beobachten kann. So kannst Du gezielt an Deiner Technik feilen und Dich stetig verbessern.

Besonders wichtig ist Deine Mahlzeit nach dem Training. Denn auch wenn Du meinst, dass Schwimmen weniger anstrengend ist, benötigt Dein Körper ausreichend Nahrung.

Beispiel Trainingseinheit

Aufwärmtraining mit Ausfallschritt, Kniebeugen und Armkreisen

Einschwimmen ca. 100-200 Meter

Brustschwimmen ca 100 Meter

Kraulsprints, möglichst ohne Luft holen 4x25 Meter

Meter Kraulschwimmen mit Ausdauergeschwindigkeit 4x50

Meter Faustschwimmen 2 x 25 Meter

Meter Rücken, Brust, Kraul – im Wechsel 6 x 50 Meter

Ausschwimmen ca 100 Meter

Fazit

Entdecke den Schwimmsport als eine tolle Art Deinen Körper zu trainieren. Es kann sich sowohl auf Deine Figur, als auch auf Deine Muskulatur im positiven Sinne auswirken. Abnehmen auf die leichte Art. Doch egal, welche sportliche Aktivitäten Du sonst tätigst. Schwimmen ist stets auch eine gute Abwechslung zwischendurch und sicher auch eine gute Ergänzung.

welovemma

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