Das Kampfgericht besteht im Einzelnen aus dem Delegierten, dem Referee, drei Judges, den Cutmen und dem Ringarzt.

Der Delegierte 

ist die höchste Instanz des Kampfgerichtes. Er überwacht alle Tätigkeiten des Kampfgerichtes bezüglich der Konformität zu den Regeln und Regularien. Im Falle eines Protestes nimmt der Delegierte diesen entgegen und bestimmt bei Anerkennung ein Revisionskampfgericht.

Der Referee 

leitet den Kampf im Oktagon. Seine Hauptaufgabe ist der Schutz des Kämpfers während des Kampfes. Der Referee ist der einzige, der Regelverletzungen innerhalb des Oktagons mit Sanktionen ahnden kann. Vor Beginn des Kampfes ist er für die ordnungsgemäße Durchführung des Rules- Meetings verantwortlich, wenn vom Delegierten nicht anders angeordnet.

Der Judge

bewertet die einzelnen Kämpfe nach den Regeln und einem Punktesystem der GAMMA2. Er befleißigt sich dabei größtmöglicher Objektivität. Vor Beginn der Kämpfe zeichnen sich die Judges verantwortlich für ein korrektes Wiegen, den Check der Kampffläche und den ordnungsgemäßen Ablauf der ärztlichen Untersuchung.

Die Cutmen 

sind verantwortlich für die prophylaktische Behandlung des Kämpfers mit Vaseline und versorgen den Kämpfer in der Rundenpause. In ihrer Verantwortung liegt es, dass der Kämpfer grundsätzlich trocken und ohne überschüssige Fette am Körper den Kampf beginnt oder fortsetzt.

Der Ringarzt 

ist insofern Bestandteil des Kampfgerichtes, das er die Zulassung des Kämpfers aus medizinischer Sicht erteilt und im Falle einer Verletzung und/oder Beeinträchtigung des Kämpfers einen Kampfabbruch anraten oder auch verfügen kann.